Atemschutzausrüstung

Atemschutzausrüstung

Ein Atemschutzgerät wird benötigt, wenn Einsatzkräfte in Bereichen tätig werden sollen, in denen entweder Sauerstoffmangel herrscht oder Atemgifte vorhanden sind. Dies ist nicht nur in Gebäuden der Fall, auch bei der Brandbekämpfung im Freien, zum Beispiel bei Pkw-Bränden ist aufgrund der starken Rauchent- wicklung der Einsatz von Atemschutz- geräten heute grundsätzlich üblich. Bei den meisten Atemschutzeinsätzen kommen heute Preßluftatmer zur Anwendung. Preßluftatmer sind umluftunabhängige Atemschutzgeräte, das heißt, der Atemluftvorrat wird in einer Atemluftflasche mitgeführt und macht den Atemschutzgeräteträger von der Umgebungsluft unabhängig. Allerdings ist dadurch der Atemluftvorrat und damit auch die Einsatzzeit begrenzt.

 

Atemschutzausrüstung

Die bei der Freiwillige Feuerwehr Bad Wörishofen vorhandenen Preßluft- atmer sind Überdruckgeräte der Firma Interspiro, die zusammen mit einer Atemschutzmaske der Firma Dräger verwendet werden. Bei Überdruck- geräten wird die Atemluft in der Atemschutzmaske mit einem geringen Überdruck zur Verfügung gestellt, was das Einatmen etwas erleichtert. 20 Preßluftatmer stehen zur Verfügung. 16 Geräte, bestückt mit einer Atemluftflasche, werden in den Einsatzfahrzeugen mitgeführt. Die vorgegebene Einsatzdauer dieser Preßluftatmer beträgt 30 Minuten.

 

Atemschutzausrüstung

Für Einsatzsituationen, bei denen eine Verlängerung der Einsatzdauer sinn- voll erscheint, stehen im TLF 16/25 vier Langzeit-Preßluftatmer mit jeweils zwei Atemluftflaschen zur Verfügung. Die Einsatzzeit des Langzeit-Preßluftatmers ist mit 60 Minuten vorgegeben. Bei Bedarf können vier weitere Preßluftatmer innerhalb kürzester Zeit in Langzeit- Preßluftatmer umgerüstet werden.

 

Atemschutzausrüstung

Auch beim Sicherheitstrupp, der bei bestimmten Atemschutzeinsätzen für einen möglichen Atemschutz- Notfall bereit gestellt werden muß, wird in bestimmten Einsatzsituationen die Verwendung der Langzeit- Preß- luftatmer erforderlich, da bei Notfall evtl. zeitaufwendige Such- und Rettungsaktionen durch den Sicher- heitstrupp erforderlich werden können. Beim Einsatz der Langzeit- Preßluftatmer in den Chemikalien- schutzanzügen beträgt die vorgegebene Einsatzzeit generell 20 Minuten.